Handarbeitstechniken

Auf dieser Seite werden in regelmäßigen Abständen Handarbeitstechniken vorgestellt.

Hardanger Sticktechnik

Die Hardangerstickerei gehört zur Technik der Durchbruchstickerei. Sie hat ihren Namen aus der norwegischen Hardangerregion. Dort wurde sie für Trachtenblusen und Schürzen angewandt. Reiche Damen fertigten Tischdecken, Bettwäsche und Altartücher an.
Für die Hardangerstickerei sind Stoffe geeignet, die eine gleichmäßige Struktur von Gewebefäden  (etwa 8 -10 Fäden pro cm ) haben, die sich gut ausziehen lassen. Es werden geometrische Muster aus Plattstichen gestickt. Die Gewebefäden innerhalb des Motivs werden ausgeschnitten, sodass jeweils 4 Fadengruppen übrigbleiben. Diese werden dann umstopft oder umwickelt. Es entstehen so dichte Stege. Für eine Arbeit benötigt man:
  • zählbaren Stoff
  • Perlgarn ( dickeres für die Platt -  und Zierstiche, dünneres für die Stege und Füllungen ) die Farbe kann Ton - in - Ton mit dem Stoff oder kontrastreich sein.
  • Sticknadel ohne Spitze
  • eine spitze und scharfe Handarbeitsschere

Bild "Tischläufer.jpg"